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Jörg Beleites
Vortrag mit Bildern 

 

Der Hamburger Rathausmarkt
- seine Denkmäler und Skulpturen
   ihre Geschichte und Bedeutung



 

 

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Jörg Beleites

 

Denkmäler in der Hamburger Innenstadt
- ihre historische Bedeutung – ihre politische Geschichte

 
 

"Unter Denkmal versteht man ein Werk von Menschenhand, errichtet um einzelne menschliche Taten oder Geschicke im Bewusstsein der nachlebenden Generationen stets gegenwärtig und lebendig zu erhalten", so definierte vor gut hundert Jahren der Kunsthistoriker und Generalkonservator Alois Riegl den Begriff "Denkmal". Diesem Anspruch steht die Auffassung des Schriftstellers  Robert Musil gegenüber, der 1927 schrieb " Das Auffallendste an Denkmälern ist, dass man sie nicht bemerkt. Es gibt nichts auf der Welt, was so unsichtbar wäre wie Denkmäler." 

Auch wir sind uns beim Vorbeigehen an einem Hamburger Denkmal oft kaum bewusst, wer oder was dort dargestellt ist und in welchem politisch-historischen Kontext es betrachtet werden muss.

Auf einem Rundgang  soll vor ausgewählten Denkmälern am Rande der Hamburger Innenstadt in und neben den Wallanlagen erläutert werden, welche Geschichte sie haben und was sie aussagen.

U. a. werden folgende ältere und neuere Denkmäler in ihrer politisch-historischen Bedeutung für Hamburg in den Rundgang einbezogen:

-          Der von Ulrich Rückriem 1983 gestaltete Granitblock, der die grausame Deportation der Hamburger Juden während der Nazizeit nicht vergessen lässt.

-          Der Büsch-Obelisk neben der Universität, das erste profane Personendenkmal (1802) Hamburgs zur Erinnerung an den berühmtesten  Vertreter der politisch innovativen Zeit der Aufklärung in Hamburg.

-          Die Teilstücke des vor fast zweihundert Jahren ursprünglich in Ottensen  aufgestellten Denkmals für die 1813/14 am Ende der Franzosenzeit von Marschall Davout aus Hamburg Vertriebenen, die heute an versteckter Stelle in Planten un Blomen zu finden sind.

-          Die in 90 Stelen vor dem Oberlandesgericht stehenden Pflanzen, die die Opfer der nationalsozialistischen Justiz vergegenwärtigen sollen.

-          Das für Kaiser Wilhelm I.  zunächst auf dem Rathausmarkt aufgestellte Denkmal, das mit seinen Assistenzfiguren (z.B. einer Allegorie des von Bismarck initiierten Invaliditäts- und Altersversorgungsgesetzes) aus politischen Gründen in die Wallanlagen versetzt wurde.

Dieser Rundgang wurde auch über die Landeszentrale für politische Bildung, die Justus Brinckmann Gesellschaft und die Neue Gesellschaft angeboten und durch mich geführt.


vergleiche auch: Aktuelle Themenliste aller Rundgänge (dort auch Angabe über die aktuellen Kosten)

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Hinweis 

 

Jörg Beleites
Stadtrundgang
 

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